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Üben, üben, üben!!!

Fallbeispiele der unterschiedlichsten Art, professionell dargestellt von jungen Mimen des JRK Tübingen, haben eine Gruppe aus unserer Dußlinger Bereitschaft am vergangenen Samstag ordentlich herausgefordert.

Verletzungen, die durch ein abrutschendes Messer hervorgerufen wurden, eine Vergiftung mit täuschend echt fabriziertem Erbrochenen, die bis zum Herzstillstand führte, ein offener Bruch in einem vollgestellten Lagerraum – all das hatten wir als Helfer vor Ort im Erstkontakt einzuschätzen, erste Maßnahmen einzuleiten und dann eine Übergabe an den Rettungsdienst zu simulieren.

Wir übten heftig, ganz strukturiert nach dem ABCDE-Schema vorzugehen, um möglichst schnell und präzise alle Gefahren und Verletzungen zu erkennen.

Das war unter beinahe realen Bedingungen gar nicht so leicht. Wie schaffe ich eine Reanimation mit Wechsel der Person, die die Herzlungenwiederbelebung durchführt, wenn ich gar keinen Platz habe? Was darf ich wirklich nicht übersehen, weil es sonst ernste Konsequenzen hat? Und was ist, wenn sich die Lage plötzlich verschlechtert?

Unter der fachkundigen Anleitung von Anna Pegios vom Kreisverband lernten wir viel und konnten auch eigene Fragen einbringen. Ein Tag, der unser Wissen und unsere praktischen Fähigkeiten wieder auf Vordermann brachte, damit wir im Ernstfall schnell und gut reagieren können. Herzlichen Dank für die gute Ausbildung im Kreisverband!