An insgesamt sieben Stationen konnten die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen, Neues lernen, Fragen stellen und vor allem viel praktisch üben.
Bei der Station „Betreuen und Trösten“ ging es darum, wie man verletzten oder verängstigten Menschen beistehen kann. Zur Auflockerung durften die Kinder lustige Handschuhtiere knoten und kleine Männchen aus Verbandtüchern basteln.
An der Reanimationsstation wurden die Kinder behutsam an das Thema Wiederbelebung herangeführt. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie man im Notfall richtig handelt. Anschließend durfte jedes Kind an einer Übungspuppe selbst die Reanimation üben.
Auch das Thema Sonne und Sonnenschutz spielte eine Rolle. Die Kinder schminkten sich gegenseitig einen Sonnenbrand und überlegten gemeinsam, wo sich rund um unsere JRK-Unterkunft schattige Plätze befinden. Als kleine Erinnerung daran, wie wichtig Sonnenschutz ist, erhielt jedes Kind eine Sonnencreme.
Besonders praxisnah war die Station Wundversorgung. Hier konnten die Kinder gegenseitig üben, wie unterschiedliche Verletzungen versorgt werden: vom einfachen Pflaster bis hin zum Druckverband.
An zwei weiteren Stationen wurden realistische Notfallszenarien durchgespielt. Dabei mussten die Kinder im Team einmal eine bewusstlose Patientin betreuen und in einem zweiten Szenario eine Pfählungsverletzung durch eine Scherbe versorgen.
Bei der letzten Station ging es um den Wärmeerhalt von verletzten Personen. Die Kinder testeten verschiedene Decken: von der kratzigen Wolldecke über die knisternde Rettungsdecke bis zur kuscheligen Fleecedecke. Sie überlegten gemeinsam, welche Decke am meisten Komfort bietet, welche wasserabweisend ist und welche am schnellsten wärmt.
Neben dem Lernen kam auch der Spaß nicht zu kurz: In den Pausen konnten die Kinder bei sonnigem Wetter zusammen spielen. Zum Mittagessen gab es für alle Teilnehmer Pizza.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen und Organisatoren dieses gelungenen Erste-Hilfe-Tages. Ebenso bedanken wir uns bei unseren JRK-Kindern, die mit viel Neugier, Motivation und Teamgeist von Station zu Station unterwegs waren.
