Das Szenario: Nach einem Stromunfall wurden mehrere verletzte Personen auf der Baustelle vermisst. Bevor überhaupt mit der Versorgung begonnen werden konnte, mussten die Patienten zunächst auf dem Gelände gefunden und die Lage erkundet werden.
Anschließend warteten ganz unterschiedliche Herausforderungen auf die Einsatzkräfte: Ein Patient hatte ein Thoraxtrauma erlitten, ein weiterer verschiedene Quetsch- und Schnittverletzungen. Ein zunächst sehr aufgeregter Patient, der zu Beginn unscheinbar schien, verschlechterte sich im Verlauf der Übung und kollabierte, während ein vierter Patient nach dem Stromunfall bewusstlos aufgefunden wurde.
Solche Übungen bieten die Möglichkeit, das Zusammenspiel verschiedener Bereitschaften zu üben und Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu festigen. Gerade ungewöhnliche Einsatzorte wie eine Baustelle machen die Übung besonders wertvoll und sorgen dafür, dass alle Beteiligten flexibel auf neue Situationen reagieren müssen.
Ein herzliches Dankeschön geht an die DRK-Bereitschaft Nehren-Gomaringen für die tolle Zusammenarbeit und die Offenheit gegenüber dem Übungsszenario. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Kameradinnen und Kameraden, die als Verletztendarsteller mit viel Einsatz für realistische Übungsbedingungen gesorgt haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Bauherrn, der uns seine Baustelle nach Feierabend für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.
Wir freuen uns, Ende Juli gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden aus Nehren-Gomaringen zu grillen und sind schon gespannt auf unser nächstes gemeinsames Training.
